10.09.2012 / Allgemein / /

Ja zur musikalischen Förderung der Jugend!

Am 23. September stimmen wir über den Verfassungsartikel „Musikalische Bildung“ ab. Darin wird den Jugendlichen eine gute musikalische Ausbildung garantiert.

Am 23. September stimmen wir über den Verfassungsartikel „Musikalische Bildung“ ab. Darin wird den Jugendlichen eine gute musikalische Ausbildung garantiert.

Der neue Verfassungsartikel wurde als Gegenvorschlag zur Volksinitiative „Jugend und Musik“ lanciert und von National- und Ständerat sehr deutlich zur Annahme empfohlen.

Die Musikgesellschaft Littau feiert dieses Jahr ihr 100jähriges Jubiläum. Sehr viele Musikanten sind jünger als 30 Jahre. Sie alle haben den Instrumentalunterricht an einer Musikschule besucht. Ein Verein wie die Musikgesellschaft Littau könnte ohne die Musikschule und die Jugendorchester gar nicht mehr existieren. Musik ist nicht nur eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, die auch der Bevölkerung Freude macht. Beim gemeinsamen Musizieren entstehen Freundschaften für ein ganzes Leben. Finanzielle Umstände dürfen deshalb nicht entscheidend sein für den Zugang zu Musikunterricht an Musikschulen. Auch Kinder aus finanziell schwachen Familien sollen ein Recht und die Möglichkeiten haben, eine Musikschule zu besuchen. Mit dem neuen Verfassungsartikel „Musikalische Bildung“ wird dies für alle Kinder und Jugendlichen möglich.

Über die Musikschule hinaus werden mit dem neuen Verfassungsartikel auch besondere musikalische Talente angemessen gefördert, wie das beim Sport längst der Fall ist. Der Musikunterricht an den Schulen wird gesichert.

Wir alle tragen eine Verantwortung für unsere zukünftigen Generationen. Mit einem Ja zum Verfassungsartikel nehmen wir diese Verantwortung wahr und leisten einen grossen Beitrag im Sinne der ganzen Gesellschaft. Deshalb werde ich am 23. September ein überzeugtes Ja zur musikalischen Bildung einlegen.