Schwerpunkte

Ich setze mich ein für eine lebenswerte Stadt und deren Zukunft für alle, insbesondere bei meinen wichtigsten Kompetenzen Nachhaltige Mobilität, Raum- und Stadtentwicklung sowie Erneuerbare Energien.

Nachhaltige Mobilität

Ich setze mich seit langer Zeit intensiv mit dem Thema nachhaltige Mobilität auseinander. Mit dieser Motivation habe ich im Jahr 2011 auch die onda verde AG gegründet. Die onda verde ist das einzige Unternehmen in der Schweiz, das E-Bikes mit Servicepaket in Monatsraten anbietet. Für die Hochschule Luzern habe ich viele Mobilitätsberatungen für Private und Unternehmen durchgeführt (siehe mobilitätsdurchblick.ch) und zahlreiche Projekte durchgeführt, unter anderem eine Beratung von alpmobil und das Projekt Sanfte Mobilität in alpinen Destinationen. An der Hochschule Luzern leite ich ausserdem den Weiterbildungskurs “diplomierter Manager ÖV“ den mittlere Kader aus Schweizer ÖV-Unternehmen besuchen. Persönlich bin ich selber fast nur auf meinem E-Bike der Marke Flyer unterwegs und bekennender Tesla-Fan. Aus finanziellen Gründen nutzen wir in der Freizeit allerdings einen Toyota Prius der zweiten Generation.

In der städtischen Verkehrspolitik vertrete ich eine fachliche Sicht der Dinge, also den aktuellen Stand der Diskussion in Fachkreisen, die ich aus vielseitiger Lektüre, eigener Arbeit und dem Besuch von Konferenzen sehr gut kenne. Ich unterstütze die städtische Mobilitätsstrategie, das Agglomerationsprogramm 3. Generation und das Gesamtverkehrskonzept Agglomerationszentrum Luzern.

Raum- und Stadtentwicklung

Die zukünftige Entwicklung unseres Lebensraumes liegt mir sehr am Herzen. Die zweijährige Ausbildung zum Raumplaner an der ETH hat mir für mein berufliches und politisches Engagement das notwendige Wissen mitgegeben. Meine Abschlussarbeit habe ich über das Rontal verfasst, weil die Vorstadt generell und die Vorstadt von Luzern im Speziellen sehr schlecht untersucht sind. Meine Master Thesis an der ETH Zürich über das Rontal finden Sie hier. In meiner Doktorarbeit habe ich mich anschliessend intensiv mit den Zweitwohnungen im Alpenraum auseinander gesetzt. Ein zentrales Resultat der Arbeiten war, dass rund ein Viertel aller Wohnungen im Alpenraum Zweitwohnungen sind. Dies entspricht rund 2 Millionen Einheiten und ist deutlich mehr als bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung angenommen.

Im Rahmen meiner Arbeit in der Baukommission habe ich mich immer wieder für eine nachhaltige räumliche Entwicklung der Stadt Luzern eingesetzt, beispielsweise im Rahmen der BZO-Revision, der Zusammenführung der BZO Littau mit derjenigen von Luzern etc. Ich stehe ein für eine dichte und stark gemischte Stadt der kurzen Wege mit einer hohen Lebensqualität für Familien, das heisst insbesondere für Kinder. Eine hohe Sicherheit für Velofahrer und Fussgänger ist mir ein zentrales Anliegen.

Erneuerbare Energien

Drei Viertel des Energieverbrauchs in der Schweiz hängt von fossilen Energien ab und wird aus dem Ausland importiert. Ich halte die Energiewende sowohl aus wirtschaftlichen als auch aus ökologischen Gründen für zwingend. Deshalb unterstütze ich die Bemühungen der Schweiz und der Stadt Luzern, die Energieversorgung auf erneuerbare Energien umzustellen. Die wichtigsten Handlungsfelder sehe ich dabei bei der Mobilität (heute fast 100 % fossil) und den Gebäuden (gute Wirkung der eingesetzten Mittel). Im Grossen Stadtrat habe ich mich immer wieder für die Solarenergie, die Umstellung auf Erneuerbare und die Einforderung von 2000Watt-Standards eingesetzt.

Ausserhalb der Politik habe ich bei der Baugenossenschaft Matt auf die Realisierung von zwei Photovoltaikanlagen (total 23 kW installierte Leistung) sowie die Isolation von bestehenden Gebäuden eingesetzt. Insbesondere aber leiste ich mit der Realisierung eines Fernwärmenetzes in Littau den bisher grössten einzelnen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele der Stadt Luzern. Gemeinsam mit 3 Kollegen habe ich die Wärmeverbund Littau AG gegründet und bis zum Bauprojekt entwickelt. Die Liste der interessierten Kunden ist lang und umfasst mehrere hundert Wohnungen, 6 Schulhäuser und Kindergärten der Stadt Luzern sowie diverse Gewerbe- und Industriebetriebe in Littau. Im März 2016 haben wir eine Aktienmehrheit an ewl verkauft. Anstelle der ursprünglich geplanten Holzschnitzelheizung wird nun eine Fernwärmeleitung aus Perlen nach Littau gebaut und mit Abwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia gespiesen. Die Inbetriebnahme ist für Herbst 2018 vorgesehen.

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